Grundeinkommen aus Genderperspektive

Gepostet am Mittwoch, den 2. September 2009 um 15:34 in Gender,Grundeinkommen
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Folien zu einem Vortrag beim Landesfrauenrat der Grünen Hessen vom 12.5.2007
Gliederung:
- Gender-Ungleichheiten und die Bedeutung der Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Das jetzige Steuer- und Sozialsystem und Gender
- Grundeinkommen – Grundidee und Ziele
- Grundeinkommen aus Gendersicht:
- Risiko eines eigenständigen Grundeinkommens/ einer eigenständigen Grundsicherung
- … und Chancen
- Schlussfolgerungen und notwendige Zusatzmaßnahmen

Grundeinkommen aus Genderperspektive (pdf)

Was ist der Gender-Aspekt von Armut?

Gepostet am Mittwoch, den 2. September 2009 um 11:56 in Gender

Veröffentlichung von Wolfgang Strengmann-Kuhn

kino kelkheim 2

Strengmann-Kuhn, Wolfgang (2007): Inequalities in earnings and child rearing: What is the gender aspect of poverty? Intervention. Journal of Economics, 4, 1, 181-201.

Schieflagen bei Kindererziehung und Einkommen: Was ist der Gender-Aspekt von Armut?

Frauen haben nur ein unwesentlich höheres Armutsrisiko als Männer. Armut ist also nicht “weiblich”. Dieses Ergebnis scheint im Widerspruch damit zu stehen, dass Frauen eine geringere Erwerbsbeteiligung haben, also häufig gar kein eigenes Einkommen oder nur Sozialleistungen beziehen, und wenn sie arbeiten, ein geringeres Arbeitseinkommen erzielen. Am deutlichsten wird dieser scheinbare Widerspruch bei der Gruppe der working poor. Obwohl der Niedriglohnbereich überwiegend von Frauen besetzt ist, ist die Mehrheit der working poor männlich. Anliegen dieses Beitrags ist es diese Widersprüche aufzulösen und zu erklären, warum gesellschaftliche Schieflagen zwischen den Geschlechtern trotzdem eine Ursache von Armut sind.

deutsche Version:
Schieflagen bei Kindererziehung und Einkommen: Was ist der Gender-Aspekt von Armut? (pdf)

Discussion Paper: Gender und Mikroökonomie

Gepostet am Donnerstag, den 9. Juli 2009 um 15:26 in Gender,Verschiedenes,Wirtschaftspolitik
Heather

Wolfgang Strengmann-Kuhn: Gender und Mikroökonomie
Zum Stand der genderbezogenen Forschung im Fachgebiet Mikroökonomie in Hinblick auf die Berücksichtigung von Genderaspekten in der Lehre.

Discussion Paper 05, 06/2009 des Hariett Taylor Mill-Instituts

In der mikroökonomischen Theorie des Haushalts kommen Genderaspekte oftmals nicht vor – es wird davon ausgegangen, dass kleine wirtschaftliche Einheiten wie Haushalte und Unternehmen geschlechtsneutral fungieren. Dabei sind Haushalte und die Entscheidungen ihrer Individuen nicht unabhängig vom sozialen Geschlecht zu verstehen. In diesem Paper werden Genderaspekte innerhalb der mikroökonomischen Theorien des Haushalts und der Märkte vorgestellt und Schlussfolgerungen für die Lehre im Fach Mikroökonomie gezogen.

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