Das Thema im Überblick

Arbeit muss vor Armut schützen: Das gilt sowohl für die Dauer der Beschäftigung, als auch für die Zeit danach: In Phasen der Arbeitslosigkeit genauso wie in Zeiten der Umorientierung z.B. im Zuge beruflicher Weiterbildung.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt es viel positive Dynamik. Doch auf den zweiten Blick ist es ein Arbeitsmarkt auf dem es zwar Gewinner*innen, aber auch immer noch zu viele Verlierer*innen gibt. 

Durch bestehende Lücken im System der Arbeitslosenversicherung sowie im dysfunktionalen Grundsicherungssystem für Arbeitssuchende (SGB II), fallen in einem Fort Menschen durch das Netz sozialer Sicherung. Wenn Selbständige und Gründer*innen in Zeiten der Auftragsflaute zum Jobcenter müssen, ALG I mit ALG II aufgestockt werden muss, oder 63% (Zahl Januar) aller Personen im Rechtskreis des SGB II „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ eigentlich gar nicht Arbeit suchen, weil sie bereits einer Beschäftigung nachgehen, dann läuft etwas schief in unserem Land, in unserem System sozialer Sicherung.

Wir wollen uns für einen Arbeitsmarkt stark machen der den folgenden Kriterien entspricht: er muss inklusiv gestaltet sein, also den Zugang für möglichst alle Menschen gewähren und fördern – sie in Phasen der Arbeitslosigkeit absichern. Wir brauchen einen Arbeitsmarkt der Teilhabe garantiert – durch gute Löhne und faire Beteiligung, der außerdem den Herausforderungen der Zukunft gerecht wird indem er nachhaltig aus- und umgebaut wird indem Zeitsouveränität realisiert und flexibles Arbeiten ermöglicht wird. Das nutzt sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Arbeitgeber*innen.

Pressekontakt

Für die Aufnahme in unseren Presseverteiler, Presse- und Medienanfragen aller Art: 

Susanne Keppler-Brandt
Mitarbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 030/227 74511
E-Mail: Wolfgang.strengmann-kuhn@bundestag.de

Pressefotos

Portrait von Wolfgang Strengmann-Kuhn. Mit freundlicher Erlaubnis von Stefan Kaminski, Fotograf
Portrait von Wolfgang Strengmann-Kuhn. Mit freundlicher Erlaubnis von Stefan Kaminski, Fotograf
© René Spalek
Pressefoto 2 MdB Strengmann-Kuhn
© René Spalek
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