Medienresonanz | 24.01.2018

Kritik am Sondierungspapier - Grüne fordern Kindergrundsicherung

Der Kampf gegen Kinderarmut bleibt ein aktuelles Thema. Die Idee einer Kindergrundsicherung wird von Verbänden und vielen Landes-Sozialministern unterstützt. SPD und CDU/CSU konnten sich nur auf kleine Veränderungen einigen. Darüber berichtet heute Melanie Reinsch

Der Grünen-Politiker und Sozialexperte Wolfgang Strengmann-Kuhn glaubt nicht, dass sich mit diesem Maßnahmenpaket etwas an der Kinderarmut in Deutschland ändern werde. "Das reicht nicht. Das sind zersplitterte Leistungen, wir brauchen ein einheitliches und unbürokratisches System in Form einer Kindergrundsicherung", sagte er am Dienstag dieser Zeitung. Durch eine Kindergrundsicherung werde jedes Kind gleich behandelt, unabhängig vom Einkommen der Eltern. "Alles andere ist ungerecht." 
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Darüber hinaus fordern die Grünen eine deutliche Anhebung des Kinderregelsatzes, so dass sich auch das sächliche Existenzminimum entsprechend erhöhen würde. "Durch eine einheitliche Leistung für Kinder würden dann auch Geringverdiener profitieren, die zum Beispiel bei Kindergelderhöhungen meist leer ausgehen, weil das Geld mit Hartz IV verrechnet wird", erklärt Strengmann-Kuhn. 
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Strengmann-Kuhn hatte vergangene Woche die Bundesregierung um eine Stellungnahme gebeten und gefragt, in wie weit sie über die Arbeit dieser Gruppe informiert sei. Die Antwort fiel knapp aus: Der Beschluss der ASMK sei bekannt, über die Umsetzung des Beschlusses lägen jedoch keine Informationen vor. 

Der gesamte Artikel: "Familienpolitik: Grüne fordern Grundsicherung für Kinder" von Melanie Reinsch erschien am 24.01.2017 unter anderem in der Printausgabe der Berliner Zeitung auf Seite 6, der Frankfurter Rundschau auf Seite 6, der Mitteldeutschen Zeitung online unter https://www.mz-web.de/politik/familienpolitik-gruene-fordern-grundsicherung-fuer-kinder-29545402 und der gesamte Artikel ist auch auf der Website Berliner Zeitung zu lesen unter https://www.berliner-zeitung.de/politik/familienpolitik-gruene-fordern-grundsicherung-fuer-kinder-29545402.