Medienresonanz | 22.06.2018

Wer weniger als 969 Euro im Monat hat, gilt als arm

Trotz des Rekordstands bei der Beschäftigung und acht guten Konjunkturjahren ist das Armutsrisiko für Geringverdiener in Deutschland nicht geringer geworden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. Darüber berichtet heute Birgit Marschall in der Tageszeitung Rheinische Post und zitiert dabei Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sprecher für Arbeitsmarktpolitik wie folgt:

„Erwerbstätigkeit muss vor Armut und Grundsicherungsbezug schützen“, sagte der Grünen-Politiker Wolfgang Strengmann-Kuhn. „Es ist ein Armutszeugnis, dass in unserem reichen Land über eine Million Erwerbstätige Arbeitslosengeld II beziehen müssen und vermutlich weitere ein bis zwei Millionen einen Anspruch darauf haben.“ Er forderte als Konsequenzen unter anderem einen höheren Mindestlohn sowie eine umfassende, vom Elterneinkommen abgekoppelte, soziale Kindergrundsicherung.

Der gesamte Artikel vom 22.06.2018 ist vollständig unter folgendem Link zu finden: https://rp-online.de/politik/deutschland/armutsrisiko-fuer-geringverdiener-ist-in-deutschland-nicht-geringer-geworden-trotz-des-aufschwungs_aid-23542385 

Zu den Antworten auf die Kleine Anfrage "Erwerbstätige Arme in Deutschland" geht es hier: http://dserver.bundestag.btg/btd/19/028/1902804.pdf