Am 03.08.2016 besuchte Wolfgang Strengmann-Kuhn im Rahmen der GGG-Tour das Gerberhaus in Idstein und hielt einen Vortrag zum Thema Grundeinkommen. Darüber berichtete das Wiesbadener Tageblatt am 05.08.2016: 

Eigentlich ist das Idsteiner Gerberhaus nur für kulturelle Veranstaltungen zu mieten. Der Kreis- sowie der Ortsverband Idstein von Bündnis 90/Die Grünen haben diesmal eine Ausstellung der surrealistischen Arbeiten von Danielle Beer mit einem Vortrag zum Thema Grundeinkommen kombiniert. Gut 30 Gäste sind gekommen, um sich von Wolfgang Strengmann-Kuhn darüber informieren zu lassen. Das Mitglied der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen verdeutlicht, dass ein Grundeinkommen, das allen Mitgliedern der Bevölkerung zustehen würde, innerhalb seiner Partei sehr umstritten sei.Eine Reform des derzeit herrschenden Systems der Grundsicherung hält der sozialpolitische Sprecher der Fraktion jedoch nicht für ausreichend. Es setze auf Bestrafung statt auf Anreize. Dabei stehe den Menschen laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts das Recht auf ein Existenzminimum zu. Im Sinne einer selbstbestimmten Teilhabe für alle ist nach Ansicht des promovierten Volkswirts ein Grundeinkommen eine gute Alternative. Dieses würde allen Bürgern ohne entwürdigende Befragungen zu ihren Lebensumständen zustehen. Entweder direkt ausgezahlt oder in Form einer negativen Einkommenssteuer, die bei allen in gleicher Höhe vom zu zahlenden Betrag abgezogen würde.Wer geringere Steuern zahlen würde, erhält bei diesem Modell die Differenz ausgezahlt, sodass in diesem Fall das Nettoeinkommen das Bruttoeinkommen übersteigt. Dadurch lohne sich Arbeit im Gegensatz zum herrschenden System immer, ist Wolfgang Strengmann-Kuhn überzeugt. Außerdem stärke es die individuelle Freiheit der Bürger und sorge für den Abbau von Abhängigkeit. Weiterhin ermögliche das Grundeinkommen weniger Bürokratie und ein vereinfachtes Steuersystem.Finanzierbarkeit sei laut Volkswirt kein ProblemDer Volkswirt betont, dass nach seinen Berechnungen die Finanzierbarkeit eines Grundeinkommens kein Problem darstelle. So ließe sich etwa ein allgemeines Einkommen in Höhe von 500 Euro mit einem Einkommenssteuersatz in Höhe von 35 Prozent finanzieren. In den USA und Großbritannien existiere eine negative Einkommenssteuer bereits. Dort gelte sie allerdings bislang nicht für alle, sondern lediglich für Erwerbstätige. In den Vereinigten Staaten habe sich daraufhin der Niedriglohnsektor derart ausgeweitet, dass daraus auch die Einführung eines Mindestlohns erfolgt sei.In der anschließenden angeregten Diskussion debattiert der Referent mit den Gästen unter anderem darüber, ob Kinder ein Grundeinkommen in gleicher Höhe benötigen, ob das System wirklich finanzierbar ist und ob es von einem Land alleine eingeführt werden könnte. In Finnland jedenfalls werde das Grundeinkommen von allen relevanten Parteien unterstützt. Dort solle ab dem kommenden Jahr ein Modellversuch gestartet werden, von dem sich Wolfgang Strengmann-Kuhn viel verspricht.

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Den gesamten Artikel von Hendrik Jung gibt es unter: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/gerberhaus-die-gruenen-kombinieren-vortrag-zum-grundeinkommen-mit-kunst-ausstellung_17155825.htm 

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